RCN 1. Lauf 2015 „Preis der Erftquelle“

Hauptkategorie: RCN & RCN-GLP
  • Preis der Erftquelle
  • 1. Lauf – RCN Rundstrecken-Challenge – Nürburgring 2015
  • Veranstalter: SFG Schönau e.V. im ADAC
  • Nordschleife, 20793 m
  • DMSB Reg.-Nr.: 49/2015

Zeitplan*

Freitag, 20.03.2015
14.00-20.00 Uhr Dokumenten-Abnahme | Historisches FL, Büro Kesselchen
14.00-20.30 Uhr Technische Abnahme | Historisches FL, Box 20
18.00 Uhr Bezug der Boxen
Samstag, 21.03.2015
08.15-11.15 Uhr Dokumenten-Abnahme | Historisches FL, Büro Kesselchen
08.15-11.30 Uhr Technische Abnahme | Historisches FL, Box 20
11.40 Uhr Fahrerbesprechung | Historisches FL, vor Box 20
12.15 Uhr Start
16.45 Uhr Aushang der Ergebnisse | FL 1, Bistro-Zelt
17.15 Uhr Siegerehrung | FL 1, Bistro-Zelt

Das Rennen

Abbruch beim Saisonauftakt der Rundstrecken-Challenge 2015

Trotz der extrem widrigen Witterungsbedingungen kann die Saisonpremiere der Rundstrecken-Challenge Nürburgring 2015 als gelungen betrachtet werden. Bei Temperaturen um die Nullgrad-Grenze nahmen 164 Teilnehmer den „Preis der Erftquelle“, ausgerichtet von der SFG Schönau, in Angriff. RCN Serienmanager Willi Hillebrand: „Ich hätte mir natürlich besseres Wetter gewünscht, aber mit den Starterzahlen sind wir sehr zufrieden. Ich erwarte eine gute Saison.“

Im Verlauf der Veranstaltung setzte dann starker, teilweise mit Schnee vermischter Regen ein. Deshalb musste der erste RCN-Lauf vorzeitig um 15.20 Uhr aus Sicherheitsgründen abgebrochen werden. Laut Reglement gab es bei der Saisonpremiere keinen Gesamtsieger, die Wertung erfolgte nur in den Klassen.

So blieb die Leistung der schnellsten Teams, die zum Zeitpunkt des Abbruchs bereits im Ziel waren, unbelohnt. Christopher Gerhard (Viersen, Porsche 991 GT3 Cup) hatte vorn gelegen: „Schade, ich hätte gern einen weiteren Gesamtsieg geholt. Aber letztlich geht die Sicherheit vor.“ Dahinter folgten Heiko Hedemann (Aachen, BMW Z4) und Patrick Wagner/Daniel Schellhaas (Ofterdingen/Mössingen, BMW M3).

Nach der ersten RCN-Veranstaltung liegen drei Teams in der Meisterschaftstabelle gleich auf. Titelverteidiger Christian Büllesbach (Königswinter, BMW Z4), der sich in dieser Saison das Cockpit mit Norbert Fischer (Köln) teilt, gewann die mit 13 Fahrzeugen besetzte Klasse V5. Ebenfalls 13 Starter zählten die Klassen RS3 und V4, in der Dominik Schöning (Wülrath, Ford Focus DTC) und Matthias Trinius (Herzogenrath, BMW 325i) mit seinem Schweizer Partner Fritz Obermeier am Ende siegreich waren.

Knapp dahinter folgen Jürgen Schulten/Ludger Henrich (Hamminkeln/Schmitten, Opel Astra OPC), die diesmal in der Klasse V3 siegten, da ihr bewährter Opel für die H4 nicht fertig geworden war. Dahinter liegen Herbert Neumann/Stephan Reuter (Euskirchen/Erftstadt, BMW 318 ti Compact), die in der Klasse H4 erfolgreich waren. Auf den weiteren Plätzen sind die Sieger der H6, Wagner/Schellhaas, und die Gewinner der Cup-Klasse 4, Uwe Ebertz/Michael Schrey (Sinn/Wallenhorst, BMW M235i Racing), anzutreffen.

Die Tageswertung bei den RCN Light gewann Daniel Havermans (Prümzurlay). Der letztjährige Meister fährt 2015 allein und sitzt neuerdings in einem Honda Integra. Die Plätze zwei und drei belegten Michael Daun (Merzig, VW Corrado) und Michael Vogeltanz (Wemstadt, Renault Clio RS).

Lena Strycek (Dehrn, Opel Astra OPC Cup) übernahm durch den Sieg in der Klasse Cup1 die Führung in der RCN Ladies-Trophy. Schöning liegt in der RCN Junior-Trophy vorn und im RCN Senioren-Cup hat Friedhelm Erlebach (Breitscheid, Mini) nach seinem Erfolg in der Klasse RS2A die Nase vorn.

Als erfolgreichstes Team konnte bei der Premiere die Matthias Unger GmbH vor der SFG Schönau und Aesthetic Racing glänzen.

Prominente Starter waren beim Saisonauftakt drei Piloten der Tourenwagen-Weltmeisterschaft (WTCC): Gabriele Tarquini (Italien), Tiago Monteiro (Portugal) und Stefano D’Aste (Italien). Die drei Profis nutzten die erste RCN-Veranstaltung, um die Nürburgring-Nordschleife im Hinblick auf den WM-Lauf im Mai besser kennen zu lernen. Tarquini, Tourenwagen-Weltmeister 2009: „Es war die perfekte Gelegenheit, auf der Strecke zu üben. Die Nordschleife ist so lang, da dauert es einige Zeit, bis man sich richtig auskennt. Geplant ist auch der Start beim zweiten RCN-Lauf, eine bessere Trainingsmöglichkeit gibt es nicht.“

Keine Gesamtwertung, die Wertung erfolgte nur in den Klassen.

Video

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Quelle: RCN e.V.
Video: YouTube/Nordschleife-Video
* Stabnd 17.3.2015, Zeiten können abweichen