Spezial-Tourenwagen-Trophy

in Glossar

Seit 1986 ist die Spezial-Tourenwagen-Trophy fester Bestandteil in der deutschen Motorsport Szene. Auch Profis messen sich hier mit ambitionierten Amateuren. Die stärksten Rennwagen treten in der Klasse SST an, für die leistungschwächeren Wagen sind etsprechende Klassen geschaffen worden. Die Klasseneinteilung sorgt dafür, dass alle Teilnehmer sich miteinander messen können und Chancen auf den Titel haben. Die Fahrzeuge werden in 10 Klassen für Tourenwagen und GT-Fahrzeuge wie folgt unterteilt:

  • Klasse 1: STT Fahrzeuge über 5500 cm³
  • Klasse 2: STT Fahrzeuge über 3800 bis 5500 cm³
  • Klasse 3: STT Fahrzeuge über 3400 bis 3800 cm³
  • Klasse 4: STT Fahrzeuge über 3200 bis 3400 cm³
  • Klasse 5: STT Fahrzeuge über 2500 bis 3200 cm³
  • Klasse 6: STT Fahrzeuge bis 2500 cm³
  • Klasse 7: Porsche luftgekühlt über 3200 bis 3800 cm³ und Porsche Transaxle 4 Zylinder Turbo.
  • Klasse 8: Porsche luftgekühlt bis 3200 cm³ und Porsche Transaxle 4 Zyl. Sauger
  • STT Spezial Klasse 9: Sonderfahrzeuge über 3400 cm³
  • STT Spezial Klasse 10: Sonderfahrzeuge bis 3400 cm³

Pro Veranstaltung sind ein freies Training von 30 Minuten und zwei Qualifikations-Trainings (Zeittraining) von jeweils 15 Minuten vorgesehen. Die Wertungsläufe gehen über eine Distanz von 20 bis 35 Minuten und beginnen mit rollendem Start.

Die Klassen sind seit 2014 in zwei Divisionen aufgeteilt und starten bei entsprechender Teilnehmerzahl auch in zwei Startgruppen. Während in der Division I die großen Boliden fahren, starten in der Division II die Fahrzeuge bis 3400 cm³ sowie die luftgekühlten 911er und Transaxle-Porsche in jeweils einer eigenen Klasse. Damit kann auch ein älterer Porsche am Ende um die Meisterschaft kämpfen und so finden gerade Fahrzeuge nach älteren Reglements wieder einen spannenden Wettbewerb.

Seit 2006 ist durch den Hauptsponsor die Ergänzung H&R Cup zum Namen dazugekommen.

Die STT ist auf dem Nürburgring im Rahmenprogramm der ADAC GT Masters und bei der der ADAC Westfalen Trophy zu sehen.


Quelle: STT
Teaserbild: Nürburgring/Robert Kah, Imagetrust
Letzte Akualisierung: 8. Dezember 2016