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Podiumserfolg und Klassensiege für Mercedes-AMG

Hauptkategorie: 24h-Rennen Nürburgring

Das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring hielt für Mercedes-AMG Licht und Schatten bereit. Beim Top-Qualifying setzten sich zwei Mercedes-AMG GT3 gegen die starke Konkurrenz der besten Nordschleifen-Teams durch. Aus der ersten Startreihe nahmen die #2 des Mercedes-AMG Team BLACK FALCON und die #48 des Mercedes-AMG Team MANN-FILTER die Hatz zweimal rund um die Uhr in Angriff. Während der ersten Rennhälfte konnten Adam Christodoulou (GBR), Maro Engel, Manuel Metzger und Dirk Müller (alle GER) 30 Führungsrunden über die Kombination aus Grand-Prix-Kurs und Nordschleife sammeln. In der Nacht bedeutete jedoch ein unglücklicher Unfall das vorzeitige Aus für die Sieganwärter.

In den letzten Stunden vor Ablauf der 24-Stunden-Distanz überschlugen sich die Ereignisse an der Spitze des Feldes: Auf Podiumskurs liegend erwischte es dabei auch die MANN-FILTER „Mamba“ mit der #48 und den Piloten Lance David Arnold, Maximilian Götz, Christian Hohenadel (alle GER) und Raffaele Marciello (ITA). Bei einer Überrundung am Sonntagmorgen wurde die Lenkung der #48 beschädigt. Beim anschließenden Stint handelte sich Götz einen Folgeschaden ein und konnte im Streckenabschnitt „Hohe Acht“ einen Einschlag mit seinem Fahrzeug nicht mehr verhindern. Bis dato hatte das Quartett mit anhaltend schnellen Runden immer wieder Druck nach vorne machen können.

Im Kampf um das Podium hatte nun die #6 des Mercedes-AMG Team BLACK FALCON die besten Karten. Patrick Assenheimer, Nico Bastian (beide GER), Yelmer Buurman (NED) und Gabriele Piana (ITA) waren vom sechsten Platz in den Langstreckenklassiker gestartet und konnten sich mit weitgehend problemlosen Stints im Vorderfeld etablieren. Vier Stunden vor der 24-Stunden-Marke lag das Quartett auf dem vierten Rang mit guten Perspektiven auf eine Top-Platzierung, als das Unfallpech auch diesen Mercedes-AMG GT3 aus dem Rennen nahm.

Da auch die Konkurrenz in der turbulenten Schlussphase mehr und mehr Federn ließ, ergaben sich plötzlich realistische Podiumsperspektiven für den Mercedes-AMG GT3 #3 vom Mercedes-AMG Team BLACK FALCON und die #16 vom Team GetSpeed Performance. Im Vodafone-GT3 von GetSpeed hatten sich Kenneth Heyer, Jan Seyffarth (beide GER), Tristan Vautier (FRA) und Renger van der Zande (NED) mit einer starken Performance in den Top-Ten festgesetzt. Ein technischer Defekt zwei Stunden vor dem Ende bedeutete jedoch auch hier das Aus.

Vom „Fluch der Nordschleife“ verschont blieb hingegen der BLACK FALCON GT3 mit der Startnummer 3. Maximilian Buhk, Hubert Haupt, Thomas Jäger und Luca Stolz (alle GER) nahmen das Rennen vom achten Platz aus in Angriff und konnten sich über die gesamte Renndistanz in den Top-Ten behaupten. Eine halbe Stunde vor dem Ende konnte Schlussfahrer Haupt den Boxenstopp eines Konkurrenten nutzen, um auf den dritten Rang vorzurücken. Nach 156 Runden überquerte er die Ziellinie und sorgte mit dem Podium für das beste Ergebnis der insgesamt sieben gestarteten Mercedes-AMG GT3.

Eine starke Leistung ins Ziel brachte auch die #18 von GetSpeed Performance. Luca Ludwig (GER), Jules Szymkowiak (NED) und die beiden 24-Stunden-Newcomer Fabian Vettel und Philip Ellis (beide GER) waren vom 14. Platz gestartet und beendeten den Langstreckenklassiker auf dem siebten Gesamtrang. Damit war das Quartett zugleich die zweitbeste Kombination in der Pro-Am-Wertung der Klasse SP9. Das Schwesterfahrzeug von GetSpeed, die #17 mit dem Rooster Rojo J2 Racing Design, hatte zu Beginn des Rennens mit einigen Problemen zu kämpfen. Mit zunehmender Dauer machten Janine Hill, John Shoffner (beide USA), Markus Palttala (FIN) und Fabian Schiller (GER) aber Boden gut und landeten im Ziel auf dem 14. Rang.

Sehr erfolgreich verlief das Rennen für den Mercedes-AMG GT4 #70. In der Klasse SP10 konnte sich das BLACK FALCON Team IDENTICA ab der 13. Runde immer wieder in der Klassenführung präsentieren. In der Schlussphase festigten Marek Böckmann (GER), Yannick Mettler (SUI), Tobias Müller (GER) und Tristan Viidas (EST) den Spitzenplatz und machten schließlich die 24-Stunden-Titelverteidigung für den GT4 aus Affalterbach perfekt. In der Klasse SP8T landete der Mercedes-AMG GT4 #46 vom BLACK FALCON Team KNUFFI auf dem sechsten Rang.

 

Auch die Fans an der Strecke kamen auf ihre Kosten: Autogrammstunden mit den Fahrern, faszinierende Performance-Fahrzeuge und seltene Sondermodelle bedeuteten Motorsport zum Anfassen für die rund 230.000 Zuschauer über das Wochenende hinweg. In der Mercedes-AMG Fan Base, in der die Motorsport-Begeisterten das Rennen auf einer riesigen Leinwand verfolgen und sich im Pit-Stop-Contest beweisen konnten, herrschte bei bestem Sommerwetter eine tolle Stimmung. Für ein weiteres Highlight sorgte Mercedes-AMG außerdem am Freitag, als der neue Mercedes-AMG GT3 erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Er stellt eine konsequente Weiterentwicklung des erfolgreichen Vorgängers dar und kann nicht nur mit spektakulärem Design, sondern auch mit innovativen Elementen aufwarten: unter anderem als Weltneuheit bei Rennfahrzeugen ein System zur automatischen Erfassung der Laufzeiten von Fahrzeugkomponenten oder eine optional erhältliche Drop-Start-Funktion, die den Boxenstopp erleichtert. Ab Ende 2019 wird das neue Rennfahrzeug an Teams ausgeliefert und 2020 seine erste Saison bestreiten.


Quelle: Daimler AG
Fotos: Daimler AG; FDNS/Christoph de Haar

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