RCN 3h-Rennen 2014 „Schwedenkreuz“

Hauptkategorie: RCN & RCN-GLP
  • RCN Rundstreckenrennen „Schwedenkreuz“
  • Im Rahmen der "ADAC Westfalen Trophy"
  • Veranstalter: MSC Bork e.V. im ADAC,
  • Nürburgring Nordschleife mit GP-Kurs
  • DMSB-Nr.: 287a/14

Zeitplan*

Samstag, 18.10.2014
14.00-20.00 Uhr Dokumenten-Abnahme | Historisches FL, Büro Kesselchen
14.00-20.30 Uhr Technische Abnahme | Historisches FL, Box 20
18.00 Uhr Bezug der Boxen
Sonntag, 19.10.2014
07.15 Uhr Fahrerbesprechung | Pressezentrum, TÜV Tower, FL1
08.00-09.00 Uhr Zeittraining
10.00 Uhr Startvoraufstellung | Eventzone 1 und Tor 44
11.20 Uhr Einführungsrunde
11.45 Uhr Start
15.30 Uhr Aushang Ergebnisse | Pressezentrum, TÜV Tower, FL1
16.00 Uhr Siegerehrung | Pressezentrum, TÜV Tower, FL1

Das Rennen

3h-Rennen „Schwedenkreuz“; Kaiser/Friedrichs/Böhm siegten erneut

Ein toller Saisonausklang der Rundstrecken-Challenge Nürburgring in der Eifel. Bei der dritten Auflage des 3-Stunden-Rennens „Schwedenkreuz“ gingen bei wunderschönem Herbstwetter knapp 150 Teilnehmer an den Start. „Wir hatten perfektes Wetter und ein volles Starterfeld. Das Rennen als letzte Saisonveranstaltung der Rundstrecken-Challenge hat sich mittlerweile etabliert“, freute sich RCN Serienmanager Willi Hillebrand. RCN Rennleiter Hans-Werner Hilger pflichtete bei: „Das Rennen hat gut funktioniert. Unsere Teilnehmer und die Gäste haben gut harmoniert, Wir haben guten Motorsport gesehen.“

Bevor die Sonne das Kommando am Himmel übernehmen konnte, musste sich erst der Morgennebel auflösen. Das dauerte seine Zeit, sodass das Training auf durchgehend feucht-nasser Fahrbahn stattfand. Die Pole-Position holten sich Carsten Knechtges/Josef Knechtges (beide Mayen) im Porsche 997 GT3 Cup. In seiner letzten schnellen Runde hatte Carsten Knechtges Bestzeit gefahren: „Die Verhältnisse wurden zum Schluss immer besser, aber an Slicks war nicht zu denken. Ich bin kein Risiko eingegangen, trotzdem hat es für die Pole gereicht.“ Knapp geschlagen standen Marcus Löhnert/Christoph Breuer (Düsseldorf/Nettersheim, Audi TTS) auf Startplatz zwei in der ersten Reihe: „Wir hätten vielleicht etwas mehr riskieren sollen. Bei diesen Streckenbedingungen geht der Audi einfach sehr gut.“ Position drei ging an den Audi TTS von Thomas Wasel/Matthias Wasel (beide Bergheim).

Beim Start schien die Sonne und alle Teilnehmer hatten Trockenreifen aufgezogen. Doch trotz des herbstlichen Traumwetters war auf der Strecke noch Vorsicht geboten. Denn auf der Nordschleife gibt es zahlreiche Stellen, die im Herbst kein Sonnenstrahl erreicht und deshalb lange feucht bleiben. Die erste Rennstunde beherrschte das Vater-Sohn-Gespann Knechtges mit dem Porsche 997 GT3 Cup. Carsten Knechtges kam aus der ersten Runde mit sechs Sekunden Vorsprung auf den Audi von Matthias Wasel zurück. Auf den Plätzen dahinter folgten Sebastian Glaser/Kurt Ecke (München/Wendelstein, Porsche 997 GT3 Cup) und Burkard Kaiser/Willi Friedrichs/Alexander Böhm (Lüdenscheid/Schalksmühle/ Kelberg) ) im Porsche 997 GT3 Cup vom Black Falcon Team TMD Friction. Löhnert/Breuer fuhren auf dem fünften Platz vor Michael Bonk/Volker Piepmeyer (Münster/Altenberge, Porsche 997 GT3 Cup) und Lucas Moesgen/Richard Moesgen/Tim Breidenbach (beide Weeze/Solingen, Porsche 997 GT3 Cup).

Nach sieben Runden kamen die beiden führenden Teams zum ersten von zwei Pflichtboxenstopps, minimale Dauer jeweils 105 Sekunden, herein. Da beim Wechsel auf Josef Knechtges der Porsche voll getankt wurde und dementsprechend lange stand, konnte der Wasel-Audi vorbeiziehen. Matthias Wasel blieb hier im Auto sitzen und es wurde nur bis zur Zeitgrenze getankt. Auf der Strecke führten nun die beiden Porsche von Kaiser/Friedrichs/Böhm und Glaser/Ecke, die erst zwei Runden später zum Tanken hereinkamen.

Glaser/Ecke vergaben dabei ihre Siegeschancen, da sie rund eine Minute verloren, weil bereits auf der Döttinger Höhe Aussetzer durch Spritmangel den Porsche bremsten. Anschließend gab es noch ein Tankproblem, sodass ein zusätzlicher Stopp notwendig wurde. Wenig später verabschiedeten sich Knechtges/Knechtges und Löhnert/Breuer nach Unfällen aus dem Kreis der Siegesanwärter. An der Spitze tobte dann ein Zweikampf zwischen dem Black-Falcon-Porsche und dem Wasel-Audi.

Bei immer besser werdenden Streckenbedingungen sorgte Böhm in der Folge mit einer Serie von schnellen Runden für eine Vorentscheidung. Nachdem beide Teams den zweiten Boxenstopp absolviert hatten, lagen Kaiser/Friedrichs/Böhm gut 20 Sekunden vor Wasel/Wasel. Diesen Vorsprung konnte das Black-Falcon-Trio souverän bis ins Ziel sogar noch weiter ausbauen. Glaser/Ecke schafften als Dritte den Sprung aufs Siegerpodest.

Bei der Siegerehrung gab es nur glückliche Gesichter. Böhm: „Mein einziges Rennen in diesem Jahr, da freut man sich über den Sieg umso mehr.“ Friedrichs: „Meine Kollegen haben mir so viel Vorsprung mitgegeben. Da war es einfach, den Sieg nach Hause zu fahren.“ Kaiser: „Es war großartig, unsere Mannschaft hat prächtig harmoniert.“ Auch die Zweitplatzierten waren zufrieden. Matthias Wasel: „Es hat Spaß gemacht, mit einem 2-Liter-Auto die Porsche zu jagen. Als die Strecke dann komplett trocken war, hatten wir keine Chance mehr.“ Als Zubrot gab es noch den Erfolg in der Klasse RS3A. Glaser war trotz des Tankproblems total happy: „Position drei ist super, vielleicht wäre mehr drin gewesen. Aber das spielt jetzt keine Rolle mehr.“

Dieter Weidenbrück/Markus Schmickler (Wesseling/Bad Neuenahr) fuhren mit ihrem Porsche 991 auf Platz vier und gewannen die Klasse V6. Einen starken fünften Rang belegte der BMW 235i Racing Cup von Friedhelm Mihm/Heiko Eichenberg (Sundern/Fritzlar), der natürlich auch die Cupwertung gewann. Auf Platz sechs kam der Sieger der RS6, der Mathol-BMW M3 von Volker Wawer/Daniel Schwerfeld/Michael Grassl (Karlsruhe/Düsseldorf/Cham), ins Ziel.

Auf Rang sieben fuhren Michael Paatz/Josef Kocsis (beide Köln, VW Sirocco) vor Frank Elsässer/Fridhelm Mihm (Dettenhausen/Sundern, BMW M3 GT4), die in der Klasse RS7 vorne lagen. Daniel Zils/Norbert Fischer/Uwe Ebertz (Bendorf/Köln/Sinn) fuhren mit dem seriennahen BMW Z4 von Adrenalin Motorsport auf Platz neun und dominierten die V5. Den letzten Rang in den Top 10 belegten RCN-Urgestein Hans-Rolf Salzer/Sascha Salzer/Tjark Schäfer (beide Alpenrod/Hachenburg, BMW M3) und siegten in der Klasse RS5. Der schnellste Opel Astra OPC Cup endete auf Platz zwölf mit Roger Vögeli/Robert Schröder (Schweiz/Oberkrämer) am Steuer.

Patrick Wagner/Daniel Schellhaas/Tobias Zoll (Ofterdingen/Mössingen/Burladingen, BMW M3) hatten keinen guten Tag erwischt. Zunächst lag das Trio in den Top 10, verlor dann durch einen Bremsendefekt vier Minuten und musste schließlich noch eine Durchfahrtsstrafe antreten, da Zoll in der Boxengasse zu schnell gewesen war. Am Ende blieb Rang 15 und der Erfolg in der Klasse H6.

Jens Esser/Ercan Ceman (Kerpen, Porsche 997 GT3 Cup) von raceunion Teichmann Racing schieden früh nach einer Kollision aus, Bonk/Piepmeyer mussten nach einem Unfall aufgeben und Moesgen/Moesgen/Breidenbach fielen nach einem Reifenschaden weit zurück.

Erneut war ein Opel Astra OPC mit der kompletten Familie Strycek am Start. Am Steuer wechselten sich Vater Volker Strycek mit Tochter Lena und Sohn Robin ab. Diesmal reichte es zum Sieg in der Klasse V2T und Gesamtrang 40. Lena Strycek: „Das war unser erster gemeinsamer Erfolg. Darauf können wir stolz sein.“

Unterstützt wird die Rundstrecken-Challenge Nürburgring 2014 von den Partnern ADAC, H&R und Hankook sowie von weiteren Förderern.

Pole-Position Josef Knechtges / Carsten Knechtges,
Porsche 997 GT3 Cup,
10:13.060 Min. = 143.035 km/h
Gestartet 143
Gewertet 111
Nicht gewertet 32
Sieger #332, Kaiser/"Friedrichs"/Böhm,
BLACK FALCON TEAM TMD FRICTION,
3:05:03.179 Std.
Schnellste Runde #332, Kaiser/"Friedrichs"/Böhm,
BLACK FALCON TEAM TMD FRICTION,
8:56.391 = 163.479 km/h

Gesamtergebnis Plätze 1 bis 10

  St.-Nr Kls. Team Fahrer Wagen Rdn. Stopps Gesamt Rückst. Schn.-Rnd Schnitt in Rnd.
1 332 RS 7

BLACK FALCON
TEAM TMD
FRICTION

Burkard Kaiser
"Willi" "Friedrichs"
Alexander Böhm
Porsche 911 GT 3 C 19  - 3:05:03.179  - 8:56.391  150.055 14
2 371 RS 3a - Matthias Wasel
Thomas Wasel
Audi TT RS 19  - 3:06:21.620 1:18.441 9:14.435 149.002 11
3 533 RS 7 Kurt Ecke
Motorsport
Sebastian Glaser
Kurt Ecke
Porsche GT 3 Cup 19  - 3:06:53.712 1:50.533 9:01.140 148.576 14
4 200 V 6 SCUDERIA AUGUSTUSBURG
BRÜHL e.V.
im ADAC

Dieter Weidenbrück
Markus Schmickler

Porsche 991 19  - 3:12:20.29  7:17.120 9:24.506 144.371 16
5 681 Cup 3 Team Securtal
Sorg Rennsport
Friedhelm Mihm
Heiko Eichenberg
BMW M235i Racing 19  - 3:14:25.407 9:22.228 9:40.876 142.823 16
6 24 RS 6 Team Mathol
Racing e.V.
Volker Wawer
Daniel Schwerfeld
Michael Grassl
BMW M3 E46 19  - 3:14:41.946 9:38.767 9:23.542 142.621 14
7 592 RS 3a mathilda racing Michael Paatz
Josef Kocsis
VW Scirocco 18  - 3:07:46.669 1 Runde 9:36.454 140.095 16
8 684 RS 7 Team Securtal
Sorg Rennsport
Frank Elsässer
Friedhelm Mihm
BMW M 3 GT4 18  - 3:08:38.793 1 Runde 9:47.598 139.449  16
9 511 V 5 Adrenalin
Motorsport
Daniel Zils
Norbert Fischer
Uwe Ebertz
BMW Z4 E86 18  - 3:08:59.739 1 Runde 9:55.111 139.192  10
10 13 RS 5 - Hans-Rolf Salzer
Sascha Salzer
Tjark Schäfer
BMW M 3 18  - 3:09:46.501 1 Runde 9:51.345 138.620  15

Das vollständige Gesamtergebnis findet Ihr hier!

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Quelle: RCN-Presse
* Auszug aus dem vorläufigen Zeitplan, Zeiten können abweichen