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Packendes Herzschlagfinale wird mit zweitem VLN Meistertitel belohnt

Hauptkategorie: VLN

29.10.2019 Das PIXUM Team Adrenalin Motorsport ist am Ziel der Träume angekommen und hat den Meisterschaftstitel in der VLN Langstreckenmeisterschaft erfolgreich verteidigt. Nach einem spannenden teaminternen Zweikampf konnten sich Yannick Fübrich und David Griessner zu den neuen Champions von Europas erfolgreichster Breitensportserie krönen. Der zweite Platz im Endklassement ging an in ihre Teamkollegen Christopher Rink, Danny Brink und Philipp Leisen, die mit der Vizemeisterschaft den erneuten Doppelschlag perfekt machten. Auch nicht zu verachten ist der Porsche Cayman mit der Startnummer 444 mit Norbert Fischer, Daniel Zils und Oskar Sandberg die mit dem 4. Gesamtrang das Top Ergebnis von Adrenalin Motorsport abrunden.

„Ich bin unheimlich stolz auf mein Team und unsere Fahrer. Zum zweiten Mal in Folge die ersten beiden Plätze in der VLN Langstreckenmeisterschaft belegen zu können ist einfach traumhaft. Aber auch der Gewinn des BMW M240i Racing Cups in der Fahrer-, Team- und Gentlemen-Wertung, der VLN Produktionswagentitel, die VLN Junior Meisterschaft sowie die weiteren Klassensieger-Trophäen in der Cup5, V4 und V5 zeigen, was für eine grandiose Saison hinter uns liegt. Vielen Dank an alle, die zu diesen Erfolgen beigetragen haben“, freut sich, für den sich der VLN-Meisterschaftstitel komplett anders anfühlt als noch im Vorjahr. „Man kann die beiden Jahre überhaupt nicht miteinander vergleichen. Jede Saison hat aus meiner Sicht seinen eigenen Charakter mit anderen Gegnern oder Wettersituationen. Daher ist es toll, dass wir auch 2019 mannschaftlich diesen Herausforderungen standgehalten haben.“ 

Teamchef Matthias Unger in der Mitte des erfogreichen Fahrerduos Yannick Fübrich und David Griessner.

Klasse Cup5: Griessner/Fübrich gewinnen BMW M240i Racing Cup und sind VLN-Meister 2019

Nachdem David Griessner und Yannick Fübrich (#650 CFN Folientechnik BMW M240i Racing) bereits im Vorjahr knapp davor waren den Meistertitel in der VLN zu gewinnen, konnten sie sich mit ihrem siebten Saisonsieg nun endlich ihren großen Traum erfüllen. Beim letzten Lauf hielten sie noch einmal dem enormen Druck der Konkurrenz stand und sicherten sich damit auch den Fahrertitel im BMW M240i Racing Cup sowie die Klassensieger-Trophäe in der Cup5.

„So kurz nach der Zieldurchfahrt kann man noch gar nicht richtig realisieren, was wir heute vollbracht haben. Ich bin einfach nur überwältigt und finde kaum die passenden Worte. Das Rennen war mental einfach unglaublich hart. Uns wurde heute absolut nichts geschenkt und wir mussten bis zum Schluss maximal pushen“, schilderte Fübrich anschließend. „Mein letzter Stint hat sich wirklich wie eine halbe Ewigkeit angefühlt. Dementsprechend groß war die Erleichterung als wir endlich den Zielstrich überquert haben. Damit geht eine traumhafte Saison für uns mit dem größtmöglichen Erfolg zu Ende“, freut sich Griessner, der auch neuer VLN-Juniormeister ist.  

Grund zur Freude hatten aber auch Ben Bünnagel und Francesco Merlini, die mit dem #652 SSB Wägetechnik BMW M240i Racing auf das Podium fahren konnten. Am Ende stand ein starker dritter Platz für das Fahrerduo zu Buche. Thomas Henriksson, Stefan Kruse, Philipp Leisen, Christopher Rink (#655 PIXUM) belegten zudem in der Tageswertung den sechsten Rang und Daniel Attallah, Lutz Marc Rühl, Paul Whiting (#651) fuhren auf Platz elf. Dank des erneuten Erfolges beim Saisonfinale der VLN sicherte sich Stefan Kruse den Meistertitel in der Gentleman-Wertung des BMW M240i Racing Cups und krönte damit auf eine ganz spezielle Art und Weise sein tolles Jahr auf der Nürburgring Nordschleife

Klasse V4: Rink/Brink/Leisen verteidigen VLN-Produktionswagentitel und sind Vizemeister

Bis zum Schluss haben Christopher Rink, Danny Brink und Philipp Leisen (#1 PIXUM BMW 325i E90) um die Titelverteidigung gekämpft. Beim Saisonfinale holten sie mit dem Klassensieg in der V4 erneut das Maximum heraus. Am Ende fehlten ihnen gerade einmal 0,12 Punkte auf ihre Teamkollegen Griessner/Fübrich. „Natürlich ist es sehr ärgerlich, dass wir den Titel so knapp verpasst haben. Trotzdem haben wir nach leichten Anlaufschwierigkeiten eine überaus erfolgreiche Saison hinter uns gebracht. Die VLN-Vizemeisterschaft, der Gewinn der Klassensieger Trophäe in der V4 sowie der Produktionswagentitel bringen dies noch einmal deutlich zum Ausdruck. Glückwunsch an David und Yannick, die dem Druck bis zum Schluss standgehalten haben und verdient Meister geworden sind“, so das Fahrertrio.

Ihre Teamkollegen Christoph Magg, Philipp Stahlschmidt und Philipp Kowalski (#703 MOTEC Wheels BMW 325i E90) wurden nach einem Zwischenfall in der Endphase des Rennens auf dem 19. Platz gewertet. Auch wenn sie sich zum Saisonabschluss ein besseres Ergebnis gewünscht hätten, bleiben die Erinnerungen an die tollen Erfolge aus 2019, vor allem an ihren Sieg beim 24h-Rennen auf dem Nürburgring

Klasse V5: Zils/Sandberg/Fischer sichern sich Klassensieger-Trophäe und Platz vier in der VLN  

Daniel Zils, Oskar Sandberg und Norbert Fischer (#444 PIXUM Porsche Cayman) sicherten sich zum Abschluss der 2019-er Saison noch einmal den Sieg in der V5. Damit kommt das Fahrertrio genauso wie Griessner/Fübrich auf eine stattliche Anzahl von sieben Klassensiegen. „Wir haben das Maximum herausgeholt, was mit den Starterzahlen in der V5 möglich war. Mit der Klassensieger-Trophäe in der sowie dem vierten Platz in der Gesamtwertung können wir daher sehr zufrieden sein.“ Einen versöhnlichen Saisonabschluss legten auch Ulrich Korn und Charles Oakes hin, die mit dem #445 NEXEN TIRE Porsche Cayman auf den vierten Platz fuhren.

Klasse SP10: Wolter/Lenerz verpassen Podium nur knapp

Eine starke Leistung zeigten einmal mehr auch Thorsten Wolter und Marcel Lenerz mit dem #161 Mainhatten-Wheels BMW M4 GT4. Nach einer fehlerfreien Vorstellung überquerten sie auf einem guten vierten Platz die Ziellinie. Gerade einmal 18 Sekunden fehlten dem Fahrergespann zum Podium.

Traum erfüllt: Mit sieben Klassensiegen im BMW M240i Racing die VLN-Meisterschaft eingefahren.

Text: Media-DaCo (Daniel Cornesse)
Fotos: Racepix

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