VLN 10. Lauf 2009 "34. DMV Münsterlandpokal"

Hauptkategorie: VLN
  • 34. DMV Münsterlandpokal
  • 10. Lauf VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring 2009
  • Veranstalter: MSC Münster e.V. DMV
  • Nordschleife und GP-Strecke (Kurzanbindung)
  • DMSB Reg.-Nr.: 282/2009

Zeitplan*

31. Oktober 2009
08:30 – 10:00 Uhr Zeittraining
11:20 Uhr Startaufstellung
13:00 Uhr Start
16:00 Uhr Zieleinlauf
18:00 Uhr Siegerehrung im Eifel-Stadl 

Das Rennen

Black Falcon verteidigt Titel in der BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft Nürburgring

Nürburgring. Das Team Black Falcon hat erfolgreich den Titel in der BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft Nürburgring verteidigt. Das neue Meistertrio Alexander Böhm (Kelberg), Christer Jöns (Ingelheim) und Sean Paul Breslin (Großbritannien) krönte die Saison mit dem neunten Klassensieg. „Wir sind angetreten, um den Titel zu verteidigen“, sagte Böhm nach dem Rennen. „Das war in diesem Jahr keine einfache Aufgabe – aus diesem Grund sind wir doppelt froh, dass es geklappt hat.“ Neben dem Sieg in der Fahrerwertung konnte Black Falcon auch erneut den Titel im VLN-Serienwagen-Cup für sich verbuchen. Jöns fuhr zudem zum zweiten Mal in Folge zum Sieg in der VLN-Junior-Trophäe. Den letzten Tagessieg der Saison 2009 sicherten sich Chris Mamerow (Castrop-Rauxel) und Dirk Werner (Kissenbrück) im Porsche 911 GT3 Cup S. Das Duo wurde nach 4:03:08,786 Stunden mit einem Vorsprung von 1:12,596 Minuten vor Marcel Tiemann (Monaco) und Emmanuel Collard (Schweiz) im Porsche 911 GT3 RSR von Manthey-Racing abgewinkt. Frank Biela (Monaco), Marc Basseng (Leutenbach) und Frank Stippler (Bad Münstereifel) komplettierten im Audi R8 LMS die Podestplätze.

Vorjahresmeister Böhm und sein Team haben sich mit der Titelverteidigung einen Platz in den Geschichtsbüchern gesichert. Zuletzt gelang dieses Kunststück Dirk Adorf in den Jahren 1996 und 1997. Die Titelverteidigung aus Sicht eines Teams datiert gar auf die Jahre 1994 und 1995 zurück. Beide Titel gingen seinerzeit an Scheid-Motorsport. „Sensationell“, sprudelte es aus Jöns heraus. „Nachdem wir ja nach dem letzten Rennen praktisch schon Meister waren, ist jetzt alles real. Wir sind glücklich, dass wir alle unserer Ziele erreicht haben – jetzt wird ordentlich gefeiert!“

Rolf Derscheid (Much) und Michael Flehmer (Overath) verpassten im BMW 318 iS den achten Klassensieg bei den VLN-Serienwagen bis 1.800 ccm Hubraum (V2) um hauchdünne 0,633 Sekunden. Der Sieg ging an Michael Jestädt (Fulda) und Werner Schlehecker (Rösrath). Auch wenn mit zwei Streichresultaten nun ein zweiter Platz beim fünften Rennen in die Wertung einfließt, verteidigten Derscheid/Flehmer Platz zwei in der Tabelle mit einem Vorsprung von 0,35 Punkten vor Tiemann. Dieser bringt es in der Addition zwar auf acht Klassensiege, seine Klasse, die VLN-Specials bis 4.000 ccm (SP7) Hubraum, war im Schnitt jedoch mit weniger Fahrzeugen besetzt als die V2.

„Wenn uns jemand zu Beginn der Saison gesagt hätte, dass wir insgesamt vier Siege einfahren würden, hätte ich ihn für verrückt erklärt“, freute sich Mamerow. Die erste Hälfte des Rennens war von dem spannenden Duell der am Ende erstplatzierten Porsche geprägt. Von der Pole-Position aus gestartet übernahm Mamerow die Führung, Thiemann blieb im Sekundenabstand in Schlagdistanz. „Ich konnte mich mehrfach an Mamerow heranbremsen“, so Tiemann. „Um vorbei zu kommen, fehlte uns das letzte Quäntchen Leistung.“ Nach dem ersten Fahrerwechsel in Runde acht konnte Collard den Speed von Werner im Mamerow-Porsche nicht mitgehen. Der Schweizer fiel zudem hinter den Phoenix-Audi zurück, der nach einem frühen Stopp auf einer ungewöhnlichen Strategie unterwegs war. Werner baute seinen Vorsprung auf mehr als eine Minute aus, über die Distanz eroberte Tiemann im Manthey-Porsche aber Rang zwei zurück. Hinter dem Spitzentrio blieben weitere fünf Fahrzeuge innerhalb einer Runde. Johannes Stuck (Liechtenstein) beendete seine Premiere im Audi R8 zusammen mit seinem Vater Hans Joachim Stuck (Österreich) und Dennis Rosteck (Porta Westfalica) auf Platz vier vor Roland Rehfeld (Berlin), Reinhold Renger (Rothenburg-Tauber) und Mario Merten (Nürburg) in der Kissling-Corvette, Sabine Schmitz und Klaus Abbelen (beide Bahrweiler) im Frikadelli-Porsche, Altfried Heger (Essen), Marc Anton Bronzel (Großensee) und Sascha Bert (Ober-Ramstadt) in der Zakspeed-Viper sowie Georg Weiss (Monschau), Michael Jacobs (Roetgen) und Peter-Paul Pietsch (Leonberg) im Porsche des Wochenspiegel Team Manthey. Erst Stian Sorlie (Norwegen), Andreas Wirth (Waghäusel) und Csaba Walter (Ungarn) büßten im BMW Alpina GT3 über die Distanz mehr als eine Runde Rückstand ein.

Elmar Jurek und Jannik Olivo (beide Berlin) sicherten sich mit dem dritten Rang beim Finale den Meistertitel im New Renault Clio Cup. Nach einem hervorragenden Saisonabschlussrennen konnte sich Ring-Racing-Fahrer Karl Brinker (Herne) als Laufsieger und Vizemeister feiern lassen. Auch Henry Walkenhorst (Melle) und Michel Schrey (Wallenhorst) gelang in der ‚Grünen Hölle‘ der Sprung aufs Podest. Sie errangen im Rennen Platz zwei.

Pole-Position #76, Christian Mamerow / Dirk Werner,
Mamerow Racing,
Porsche 997 GT3 Cup S,
8:13.450 Min.
Sieger #76, Christian Mamerow / Dirk Werner,
Mamerow Racing,
Porsche 997 GT3 Cup S,
28 Runden, 4:03:08.786 Std.

Gesamtergebnis Plätze 1 bis 10

  # Kl. Team Fahrer Wagen Rnd. Gesamt (Std.)
Rückst. (Min.)
Schn.-Rnd. (Min.)
in Rnd.
1 76 SP9 Mamerow
Racing
Christian Mamerow
Dirk Werner
Porsche 997 GT3 Cup S 28 4:03:08.786
-
8:17.373
2
2 117 SP7 Manthey
Racing
Marcel Tiemann
Emmanuel Collard
Porsche 997 GT3 RSR 28 4:04:21.382
1:12.596
8:16.844
2
3 80 SP9 Phoenix
Racing
Frank Biela
Marc Basseng
Frank Stippler
Audi R8 LMS 28 4:05:47.531
2:38.745
8:19.990
2
4 70 SP9 Phoenix
Racing
Hans-Joachim Stuck
Dennis Rostek
Johannes Stuck
Audi R8 LMS 28 4:07:13.221
4:04.435
8:24.401
7
5 98 SP8 Kissling
Motorsport
Roland Rehfeld
Reinhold Renger
Mario Merten
Corvette C6 28 4:09:11.828
6:03.042
8:21.104
2
6 125 SP7 Frikadelli
Racing
Sabine Schmitz
Klaus Abbelen
Porsche 997 GT3 28 4:10:09.339
7:00.553
8:26.320
2
7 74 SP9 Zakspeed Altfrid Heger
Marc Anton Bronzel
Sascha Bert
Dodge Viper GT3 28 4:10:42.741
7:33.955
8:28.072
2
8 116 SP7 Wochenspiegel
Team Manthey
Georg Weiss
Michael Jacobs
Peter-Paul Pietsch
Porsche 997 GT3 Cup 28 4:11:28.196
8:19.410
8:33.155
2
9 78 SP9 Alpina  Stian Sorlie
Andreas Wirth
Csaba Walter
BMW Alpina B6 GT3 27 4:03:12.678
1 Runde
8:20.840
2
10 705 Cup3 Daub
Motorsport
Christopher Mies
Henri Moser
Porsche 997 GT3 Cup 27 4:04:03.462
1 Runde
8:30.825
2

Newsflash-Video

Klassensieger

Kl. # Team Fahrer Wagen Gesamt (Std.)
Runden
Schn.-Rnd. (Min.)
in Runde
CUP1 634 - Mike Jäger
Harald Hennes
Seat Leon Supercopa 4:05:43.353
24
9:28.919
11
CUP2 668 - Frank Totz
Peter Kreuer
Honda Civic 4:03:03.000
24
9:49.568
9
CUP3 705 - Christopher Mies
Henri Moser
Porsche 997 Cup 4:04:03.462
27
8:30.825
2
E1-XP 744 - Andreas Schall
Ralf Schall
Volker Strycek
Opel Astra V8 4:10:58.717
27
8:34.921
26
H1 37 Team DMV e.V. Claus-Dieter Rusack
Holger Träger
VW Golf III 4:04:35.029
18
9:48.016
2
H2 29 - Heinz-F. Pott
Jörg Düsterhöft-Tiemann
Sebastian Durik
BMW M3 4:06:46.515
23
10:04.017
14
H3 21 MSC-Rhön e.V. im AvD
Christian Leutheuser
Martin Tschornia
Alexander Schula
BMW M3 3:59:11.058
24
9:35.160
22
H4 8 MSC-Rhön e.V. im AvD
Alexander Schula
Herbert Stenger
Manfred Anspann
BMW M3 4:06:28.407
25
9:13.130
3
SP1 422 - Mike Schmit
Michael Brüggenkamp
Suzuki Swift GTI 4:02:45.025
21
10:52.241
13
SP2 388 Kissling Motorsport Julius Nieminen Opel Corsa 4:03:39.014
24
9:51.393
19
SP2T 405 Schirra Motoring Friedrich von Bohlen
Markus Oestreich
BMW Mini Cooper S 3:59:05.699
25
9:10.598
19
SP3 725 - Karl Brinker Renault Clio Cup 4:06:53.026
25
9:41.490
23
SP3T 333 Raeder Automotive Elmar Deegener
Jürgen Wohlfahrt
Christoph Breuer
Audi A3 4:02:23.732
25
9:11.950
5
SP4 211 Bergischer Motor Club
Daniel Sorg
Benjamin Sorg
Martin Gaus
BMW 325i 4:04:35.166
23
10:17.708
2
SP4T 238 - Stephan Wölflick
Urs Bressan
Ford Focus 4:02:21.322
24
9:30.564
2
SP5 189 Live-Strip.com
Rudi Seher
Fabian Plentz
BMW 330i 4:07:39.840
26
9:03.593
3
SP6 157 - Wolf Silvester
Mario Merten
Porsche GT3 4:12:29.312
27
8:44.822
7
SP7 117 Manthey Racing GmbH
Marcel Tiemann
Emmanuel Collard
Porsche 911 GT3 4:04:21.382
28
8:16.844
2
SP8 98 Kissling Motorsport Roland Rehfeld
Reinhold Renger
Mario Merten
Chevrolet Corvette 4:09:11.828
28
4:09:11.828
2
SP8T 111 - Daniele Campanello
Sergio Orsero
Roberto Plati
BMW 135i 4:09:55.973
24
9:46.136
23
SP9 76 Mamerow Racing Chris Mamerow
Dirk Werner
Porsche GT3 Cup 4:03:08.786
28
8:17.373
2
SP10 66 Gentle-Swiss-Racing Fredy Barth
Peter Wyss
Stefano Comini
Aston Martin V8 4:12:11.481
26
9:05.464
2
V2 590 -
Michael Jestädt
Werner Schlehecker
BMW 318 iS 4:02:13.403
23
10:16.110
5
V4 565 - Markus Schmickler
Guido Strohe
BMW 390L 4:04:51.684
24
9:55.632
2
V5 1  Team Black Falcon Alexander Böhm
Sean Paul Breslin
Christer Jöns
BMW Z4 3,0si 3:58:40.979
24
9:36.016
2
V6 500 Dolate Motorsport Jörg Wiskirchen
Carsten Welschar
BMW M3 4:06:34.613
24
9:39.893
4
VD1T 480 - Andreas Mikkelsen
Nils Tronrud
Anders Buchardt
BMW 320d 4:02:25.829
25
9:16.106
2
VD2T 452 Motorsport Akademie Benjamin Palubitzki
Tobias Hungenberg
Tobias Neuser
Honda Civic Diesel 4:06:27.730
21
11:13.753
19
VD3T 438 dieselspeed Günter Beckers
Henning Meyersrenken
Victor Smolski
BMW 335d 4:06:00.688
21
9:52.644
9

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Quelle: VLN-Media
Video:
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* Auszug aus dem Programmheft "Racing News", Zeiten können abweichen
Literaturtipps: Förster, W.: Nordschleifen Almanach 2009, Books on Demand GmbH, 2009, ISBN 978-3-8391-3126-8
Hildebrand, J., Jacoby, H., Sievernich, W., Kragenings, C,: Grüne Hölle 2009, Hackethal, ISBN 978-3-9362-8534-5