VLN 8. Lauf 2012 "44. ADAC Barbarossapreis"

Hauptkategorie: VLN
  • 44. ADAC Barbarossapreis
  • 8. Lauf VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring 2012
  • Veranstalter: MSC Sinzig e.V. im ADAC
  • Nordschleife und GP-Strecke (Kurzanbindung)
  • DMSB Reg.-Nr. 202/2012

Zeitplan*

25. August 2012
7:30 Uhr Dantuma GT & T.Cars Fahrerbesprechung
7:45 Uhr VLN Fahrerbesprechung
8:00 – 8:30 Uhr Dantuma GT & T.Cars Training
8:45 – 10:15 Uhr VLN Training
10:30 – 11:00 Uhr Dantuma GT & T.Cars Rennen 1
11:25 – 11:40 Uhr VLN Startaufstellung
12:00 – 16:00 Uhr VLN Rennen
16:35 – 17:05 Uhr Dantuma GT & T.Cars Rennen 2
17:30 Uhr VLN Siegerehrung
18:00 Uhr Dantuma GT & T.Cars Siegerehrung

Das Rennen

3-2-1 – Raeder siegt nach taktischer Meisterleistung

Nürburgring. Die Sieger des 44. ADAC Barbarossapreises heißen Frank Biela (Monaco), Christian Hohenadel (Quierschied) und Thomas Mutsch (Bitburg). Nach den Plätzen drei und zwei bei den vorangegangenen Rennen der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring untermauert der erste Triumph des Fahrertrios den Aufwärtstrend des Audi-Kundenteams Raeder Motorsport. Neben der starken Leistung der Piloten war vor allem die geschickte Boxenstoppstrategie ein Pfeiler des Erfolges. Der Vorsprung auf den zweitplatzierten Phoenix-Audi mit den Piloten Marc Basseng (Neusalza-Spremberg) und Frank Stippler (Bad Münstereifel) betrug 1,748 Sekunden. Platz drei ging an den Manthey-Porsche von Jochen Krumbach (Eschweiler), Timo Bernhard (Dittweiler) und Patrick Pilet (Frankreich).

Im Zeittraining sicherte sich das Manthey-Trio bei abtrocknender Strecke die Pole-Position mit einer Zeit von 8:22,206 Minuten. Die Ehre des Startturns wurde - nach guter alter Manthey-Tradition - dem Nordschleifen-Rookie Pilet zuteil. Der wurde von Beginn an von Marc Hennerici (Mayen) im Timbuli-Porsche unter Druck gesetzt. Doch der Franzose blieb standhaft, und übergab den 911er in Führung liegend an den zweifachen Saisonsieger Krumbach. „Mein Stint war einfach genial“, freute sich Pilet. „Ich habe den Druck gespürt, aber die Ansage meines Teams war eindeutig: Bleib vorne, solange Du dich gut fühlst. Und da ich mich im Manthey-Porsche extrem wohl fühlte, habe ich alles darangesetzt, die Führung zu verteidigen.“ Es folgte ein ebenso packendes Duell zwischen Krumbach und Basseng, das in einer Kollision der beiden Fahrzeuge bei der Boxeneinfahrt gipfelte. „Ich hatte leichte Bremsprobleme, so dass ich den Manthey-Porsche am Heck touchiert habe – das war keine Absicht und tut mir sehr leid “, erklärte Basseng nach dem Rennen. Zwar klagte Bernhard im finalen Stint über eine verzogene Spur am Manthey-Porsche, schnelle Rundenzeiten waren dennoch möglich. Im 20. Umlauf fuhr der Porsche-Werksfahrer mit 8:12,726 Minuten die schnellste Runde des Teams . In Führung liegend steuerte Bernhard wenige Runden vor Schluss die Box an und büßte beim Nachtanken die Spitzenposition ein. Die Raeder-Truppe hatte sich durch einen vorgezogenen Boxenstopp aus allen Zweikämpfen herausgehalten und heimlich, still und leise einen kleinen Vorsprung herausgefahren. „Die Taktik war heute ein wichtiger Grundstein für unseren Erfolg“, sagte Biela. „Zudem war nach den Positionen drei und zwei bei den vorangegangenen Rennen ein Sieg nun die logische Konsequenz.“ Mutsch, der sich im letzten Stint den Angriffen von Stippler erwehren musste, freute sich über seinen ersten VLN-Sieg. Nach seinem schweren Test-Unfall zu Beginn des Jahres war Bernhard froh, wieder auf dem Podium zu stehen. „Ich bin glücklich, wieder da zu sein. Im Rennen hatte ich tolle Duelle und habe mich wirklich sehr wohl gefühlt. Es wäre heute mehr drin gewesen; umso mehr will ich in diesem Jahr noch einen Sieg auf meinem Konto verbuchen.“

Hinter dem Spitzentrio fuhr der Timbuli-Porsche zum zweiten Mal in Folge auf Platz vier. Der Falken-Porsche belegte Platz sechs vor dem zweiten Phoenix-R8. Den schnellsten Mercedes-Benz SLS AMG GT3 pilotierten Alexander Roloff (Berlin) und Roland Rehfeld (Blankenfelde) für das Team ROWE RACING auf Position sieben.

Der Wertungsgruppensieg bei den Cup-Fahrzeugen errangen Uwe Alzen (Betzdorf) und Philipp Wlazik (Gladbeck) im Porsche 911 GT3 Cup. Der Gruppe-H-Sieg ging an Hubert Nacken (Steißlingen) und Ulli Packeisen (Wuppertal) und bei den VLN-Serienwagen hatten Tim Scheerbarth (Dormagen), Carsten Knechtges (Mayen) und Steve Jans (Luxemburg) im BMW M3 von Black Falcon die Nase vorne. Zum knappsten Zieleinlauf kam es in der Klasse SP4T. Anja Wassertheurer (Stuttgart) und Daniela Schmid (Österreich) überquerten im Audi TT-RS von FH Köln Motorsport 1,050 Sekunden vor dem Ingolstädter-Pendant von Raeder Motorsport mit Christoph Breuer (Nettersheim) und Patrick Kaiser (Liechtenstein) den Zielstrich.

Die Tabellenführung – aufgrund eines Protestes beim siebten Lauf weiterhin vorläufig – haben Elmar Jurek und Jannik Olivo (beide Berlin) inne. Das Duo fuhr den sechsten Sieg in der Renault Clio Cup-Klasse ein.

44. ADAC Barbarossapreis
Pole-Position #10, Jochen Krumbach / Timo Bernhard / Patrick Pilet,
Manthey Racing,
Porsche 911 GT3 R,
8:22.206 Min. = 174.686
Gestartet 157
Gewertet 111
Nicht gewertet 46
Sieger #44 , Frank Biela / Christian Hohenadel / Thomas Mutsch,
Raeder Motorsport,
Audi R8 LMS Ultra,
4:02:03.378 Std. = 169.134 km/h
Schnellste Runde #44 , Frank Biela / Christian Hohenadel / Thomas Mutsch,
Raeder Motorsport,
Audi R8 LMS Ultra,
8:09.221 Min. = 179.323 km/h ind Rnd. 27

Gesamtergebnis Plätze 1 bis 10

  # Kl. Team Fahrer Wagen Rnd. Gesamt Schnitt Rückst. Schn.-Rnd. Schnitt in Rnd.
1 44 SP9 Raeder
Motorsport
Frank Biela,
Christian Hohenadel,
Thomas Mutsch
Audi R8
LMS Ultra
28 4:02:03.378 169.134   8:09.221 179.323 27
2 15 SP9 Audi Sport
Team Phoenix
Marc Basseng,
Frank Stippler
Audi R8
LMS Ultra
28 4:02:05.126 169.114 01.748 8:10.790 178.749 26
3 10 SP9 Manthey
Racing
Jochen Krumbach,
Timo Bernhard,
Patrick Pilet
Porsche 911
GT3 R
28 4:02:44.995 168.651 41.617 8:12.726 178.047 20
4 45 SP9 Timbuli
Racing
Marc Hennerici,
Tom Coronel
Porsche 911
GT3 R 997
28 4:03:31.784 168.111 1:28.406 8:13.655 177.712 19
5 27 SP9 Falken
Motorsports
Wolf Henzler,
Marco Mapelli
Porsche 911
GT3 R
28 4:04:40.819 167.320 2:37.441 8:14.693 177.339 20
6 5 SP9 Audi Sport
Team Phoenix
Christer Jöns,
Luca Ludwig
Audi R8
LMS Ultra
28 4:04:52.515 167.187 2:49.137 8:14.817 177.295 20
7 7 SP9 ROWE
RACING
Alexander Roloff,
Roland Rehfeld,
Mercedes-Benz
SLS AMG GT3
28 4:05:08.002 167.011 3:04.624 8:16.388 176.734 21
8 2 SP9 Black Falcon Stephan Rösler,
Ralf Schall
Mercedes-Benz
SLS AMG GT3
28 4:06:54.645 165.809 4:51.267 8:20.192 175.389 10
9 30 SP9 MSC Adenau
e.V. im ADAC
Klaus Abbelen,
Sabine Schmitz,
Patrick Huisman
Porsche 911
GT3 R 997
28 4:08:29.154 164.758 6:25.776 8:20.010 175.453 16
10 40 SP9 pinta racing Michael Illbruck,
Alexander Müller
Porsche 911
GT3 R
27 4:03:11.203 162.335 1 Runde 8:25.628 173.504 26

Das vollständige Gesamtergebnis findet Ihr hier!

Newsflash-Video

Klassensieger

Kl. Gest./Gew. # Team Fahrer Wagen Rnd. Gesamt (Std.)
Schnitt (km/h)
Schn.-Rnd. (Min.)
Schnitt (km/h)
in Runde
CUP2 5/4 98 PZ Aschaffenburg Uwe Alzen
Philipp Wlazik
Porsche 911 GT3 Cup 27 4:05:35.167
160.749
8:33.501
170.844
1
CUP3 16/12 701 - Jannik Olivo
Elmar Jurek
Renault Clio 24 3:58:06.600
147.375
9:28.628
154.281
2
H1 2/2 652 - Fabian Sigwart BMW 318iS 22 3:58:19.793
134.969
10:30.535
139.133
9
H2 3/3 638 Kissling Motorsport Olaf Beckmann
Peter Hass
Opel Manta 23 4:04:15.894
137.675
9:46.347
149.619
8
H3 2/1 626 - Stephan Piepenbrink
Andreas Schaflitzl
BMW M3 22 4:01:13.522
133.349
9:57.939
146.718
10
H4 2/2 612 MSC Rhön e.V. im AvD Hubert Nacken
Ulli Packeisen
BMW M3 25 4:02:58.233
150.444
8:57.286
163.281
2
SP2 2/1 368 - Ralf Wiesner
Arnold Höppe
Ford Fiesta 22 4:04:59.340
131.300
10:37.941
137.518
21
SP2T 1/1 380 Schirra-Motoring Friedrich von Bohlen und Halbach
Christian Gebhardt
Markus Oestreich
BMW Mini 21 4:04:33.302
125.554
9:09.403
159.680
19
SP3 6/6 311 Bonk Motorsport Wolf Silvester
Mario Merten
Emin Akata
BMW Z4 24 4:04:34.175
143.482
9:35.909
152.330
13
SP3T 16/10 330 LMS Engineering Christian Krognes
Dominik Brinkmann
Ullrich Andree
VW Scirocco GT24 26 4:03:51.388
155.894
8:48.761
165.913
2
SP4 2/1 261 - Kornelius Hoffmann
Michael David
BMW 325i 23 4:05:46.286
136.831
10:04.229
145.191
12
SP4T 3/3 282 FH Köln Motorsport e.V. Anja Wassertheurer
Daniela Schmid
Audi TT RS 27 4:07:01.164
159.817
8:38.735
169.120
25
SP5 1/1 240 - Christian Linnek
Uwe Legermann
BMW 130i 20 4:09:42.885
117.105
10:12.677
143.189
13
SP6 5/2 216 - Benedikt Frei
Stefan Abegg
BMW M3 24 4:03:32.616
144.087
9:40.806
151.046
17
SP7 8/7 78 Manthey Racing Frank Kräling
Marc Gindorf
Porsche 911 GT3 Cup 27 4:07:01.756
159.810
8:39.823
168.766
7
SP8 5/2 145 - Uwe Kleen
Klaus Völker
Kazunori Yamauchi
Lexus IS-F 25 4:09:52.119
146.291
9:14.845
158.113
13
SP9 15/12 44 Raeder Motorsport Frank Biela
Christian Hohenadel
Thomas Mutsch
Audi R8 LMS Ultra 28 4:02:03.378
169.134
8:09.221
179.323
27
SP10 11/6 188 Team Mathol Racing Wolfgang Weber
Norbert Bermes
Marcel Belka
Aston Martin Vantage V8 GT4 26 4:06:02.554
154.508
8:58.812
162.818
7
SP11 2/2 180 - David Schiwietz
Victor Smolski
Heribert Steiner
BMW M3 24 4:07:37.430
141.712
9:16.483
157.648
10
V2 4/2 545 MSC-Rhön e.V. im AvD Dominik Greb
Uwe Legermann
BMW 318iS 22 4:07:53.298
129.764
10:41.610
136.732
16
V3 3/1 533 - Frank Kuhlmann
Mark Giesbrecht
Frank Neugebauer
Honda Civic Type R 22 3:59:55.664
134.070 
10:20.282
141.433
12
V4 9/4 497 MSC Wahlscheid e.V. Rolf Derscheid
Michael Flehmer
BMW 325i 23 4:00:23.187
139.896
10:07.257
144.467
2
V5 12/11 450 ADAC Ostwestfalen-Lippe e.V. Dominik Thiemann
Guido Wirtz
Hajo-Franz Müller
BMW M3 25 4:08:37.459
147.023
9:33.809
152.888
12
V6 16/11 1 Black Falcon Team TMD Friction Carsten Knechtges
Tim Scheerbarth
Steve Jans
BMW M3 25 4:03:51.823
149.893
9:22.235
156.035
10
VD3T 2/1 580 - Zoran Radulovic
Jan Focke
BMW 330D 19 4:06:48.463
112.560
9:53.931
147.708
2
VT2 3/3 525 H & R Spezialfedern GmbH & Co. Marcel Hoppe
Harald Thönnes
VW Scirocco 24 4:00:24.408
145.967
9:33.754
152.902
14

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Quelle: VLN-Media
Video: Youtube/VLN
* Auszug aus dem Programmheft "Racing News", Zeiten können abweichen