47. ADAC Total 24h-Rennen 2019 | Audi Sport Seyffarth R8 LMS Cup | 1. Rennen

Hauptkategorie: News
  • Audi Sport Seyffarth R8 LMS Cup
  • Im Rahmen des „47. ADAC Total 24h-Rennen 2019“
  • Veranstalter: ADAC Nordrhein e.V., Köln
  • GP-Strecke, 4638 m
  • DMSB Reg.-Nr. 122/2019

Zeitplan "Audi Sport Seyffarth R8 LMS Cup"*

Donnerstag, 20. Juni 2019
08:15-08:45 Uhr Audi Sport Seyffarth R8 LMS Cup | Freies Training 1 | GP-Strecke  
09:15-09:45 Uhr Audi Sport Seyffarth R8 LMS Cup | Freies Training 2 | GP-Strecke  
10:35-11:05 Uhr Audi Sport Seyffarth R8 LMS Cup | Zeittraining 1 | GP-Strecke Mehr …
Freitag, 21. Juni 2019
08:05-08:35 Uhr Audi Sport Seyffarth R8 LMS Cup | Zeittraining 2 | GP-Strecke Mehr …
13:45-13:55 Uhr Audi Sport Seyffarth R8 LMS Cup | Startaufstellung | Start-Ziel-Gerade  
14:00-14:30 Uhr Audi Sport Seyffarth R8 LMS Cup | Rennen 1 (30 Min.) | GP-Strecke  
Samstag, 22. Juni 2019
08:10-08:20 Uhr Audi Sport Seyffarth R8 LMS Cup | Startaufstellung | Start-Ziel-Gerade  
08:25-08:55 Uhr Audi Sport Seyffarth R8 LMS Cup | Rennen 2 (30 Min.) | GP-Strecke Rennbericht

* Auszug aus vorläufigen Zeitplan, Zeiten können abweichen

Audi Sport Seyffarth R8 LMS Cup | 1. Rennen

Sieg im Audi Sport Seyffarth R8 LMS Cup geht an Leonard Hoogenboom

Leonard Hoogenboom, der in dieser Saison auch in der European Le Mans Series an den Start geht, absolvierte im Rahmen des 24-Stunden-Rennens auf dem Nürburgring seinen zweiten Einsatz im Audi Sport Seyffarth R8 LMS Cup – und das mit maximalem Erfolg. Der 19-jährige Niederländer sicherte sich nach einem spannenden Duell mit dem ein Jahr älteren Tim Reiter den Sieg und holte sich zudem die Zusatzpunkte für die Pole Position und die schnellste Rennrunde. Tabellenführer Robin Rogalski und Rudolf Rhyn belegten auf dem 4,638 Kilometer langen Streckenvariante des Nürburgrings die Ränge zwei und drei.

Im ersten Qualifying setzte sich Leonard Hoogenboom gegen Mitte der Session an die Spitze des Klassements und verdrängte den bis dahin führenden Tim Reiter auf Platz zwei. Robin Rogalski und Rudolf Rhyn komplettierten die ersten beiden Startreihen. Am Start zum ersten Rennen des Wochenendes konnte Hoogenboom seinen Vorteil jedoch nicht nutzen und verlor die erste Position an Reiter. Der hielt Platz eins, bis in Runde zwei unabhängig voneinander zuerst Tom Spitzenberger und dann Christian Wicht in die Streckenbegrenzung einschlugen und ausschieden. Um die havarierten Fahrzeuge wegzuräumen, schickte die Rennleitung das Safety Car auf die Strecke.

Die Neutralisation dauerte bis zur zwölften Runde, dann wurde das Treiben wieder freigegeben. Reiter fand sich sofort unter Druck von Verfolger Hoogenboom wieder, der sich einen heißen Kampf mit dem Führenden leistete. Nebeneinander durchfuhren sie einige Kurven des Nürburgrings und berührten sich dabei sogar, bis Hoogenboom sich schließlich an Reiter vorbeischob. Wenig später fiel der Schwabe aufgrund eines Reifenschadens hinten rechts zurück und wurde letztendlich mit einer Runde Rückstand als Elfter gewertet.

„Ich bin von der ersten Startposition losgefahren, konnte Platz eins aber nicht halten. Mein Start war nicht gut, ich weiß aber nicht, warum das so war. Ich denke, das kann einfach passieren. Nach dem
Restart hatte ich ein enges Duell mit Tim Reiter, das hart war und in dem wir uns sogar leicht berührt hatten. Ich denke aber, der Kampf war in Ordnung.“, so Leonard Hoogenboom nach dem Rennen. Auch um die Positionen hinter Reiter und Hoogenboom wurde in der Schlussphase munter gestritten, so dass die Zuschauer bestens unterhalten wurden. Rhyn freute sich am Ende über den dritten Platz vor

Jedrzej Szczesniak, Mike Hesse und Max Zschuppe, der als Sechster sein bisher bestes Ergebnis holte. Als Siebter durfte Holger Harmsen den Pokal für den besten Am-Piloten entgegennehmen, er verwies seinen Am-Rivalen Tobias Seyffarth auf Position acht. Beide Starter gaben im Schatten der Nürburg ihr Debüt im Audi Sport Seyffarth R8 LMS Cup. Lokalmatador Patrick Schneider und Matthias Kämpf komplettierten die Top Ten.

"Leider hatten wir nicht viele Runden im Renntempo, dafür wurde es am Ende umso spannender mit vielen Positionskämpfen." sagte Robin Rogalski. "Für mich war wichtig, dass ich vor Tim Reiter, Rudolf Rhyn und Jedrzej Szczesniak ins Ziel gekommen bin, den dieses Trio betrachte ich als meine Hauptrivalen im Kampf um den Titel. Leonard Hoogenboom ist kein Vollzeit-Starter, was ihn im Titelrennen aktuell weniger gefährlich für mich macht. So gesehen bin ich zufrieden, denn ich habe wichtige Punkte gesammelt."

Pole Position #85, Leonard Hoogenboom,
1:49.676 Min.
Gestartet 13
Gewertet 11
Nicht gewertet 2
Sieger #85, Leonard Hoogenboom,
13 Runden, 30:06.299 Min. = 120.167 km/h
Schnellste Runde #85, Leonard Hoogenboom
1:51.096 Min. = 150.292 km/h

Ergebnis**

  # Kl. Fahrer   Wagen Rnd. Gesamt (Min.)
Rückst. (Min.)
Schnitt (km/h)
Schn.-Rnd. (Min.)
1 85 Rookie Leonard Hoogenboom Audi R8 LMS 13 30:06.299

120.167
1:51.096
2 77 Rookie Robin Rogalski Audi R8 LMS 13 30:07.887
0:01.588
120.062
1:52.011
3 35 Rookie Rudolf Rhyn Audi R8 LMS 13 30:08.549
0:02.250
120.018
1:51.767
4 27   Jedrzej Szczesniak Audi R8 LMS 13 30:12.993
0:06.694
119.724
1:53.627
5 4   Mike Hesse Audi R8 LMS 13 30:13.022
0:06.723
119.722
1:52.700
6 30 Rookie Max Zschuppe Audi R8 LMS 13 30:14.030
0:07.731
119.655
1:54.034
7 5 B-Wertung Holger Harmsen Audi R8 LMS 13 30:20.139
0:13.840
119.254
1:56.631
8 62 B-Wertung Tobias Seyffarth Audi R8 LMS 13 30:20.460
0:14.161
119.233
1:56.789
9 29   Patrick Schneider Audi R8 LMS 13 30:33.411
0:27.112
118.390
1:53.438
10 44 B-Wertung Matthias Kämpf Audi R8 LMS 13 30:35.506
0:29.207
118.255
2:00.378
11 32 Rookie Tim Reiter Audi R8 LMS 12 28:18.065
1 Runde
117.994
1:51.564
Nicht gewertet
  94 Rookie Tom Spitzenberger Audi R8 LMS 1 2:03.520
12 Runden
135.175
2:03.520
  24 B-Wertung Christian Wicht Audi R8 LMS 1 2:06.703
12 Runden
131.779
2:06.703

Zur Übersicht "47. ADAC Total 24h-Rennen 2019"  


Quelle: Audi Sport
**Stand: 21.06.2019 | 15:04 Uhr
Fotos: Mario Bartkowiak, Fabian Werner, www.kraelingbildagentur.de
* Auszug aus vorläufigen Zeitplan, Zeiten können abweichen