VLN 1. Lauf 2014: 60. ADAC Westfalenfahrt

Hauptkategorie: NLS/VLN
  • 60. ADAC Westfalenfahrt
  • 1. Lauf VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring 2014
  • Veranstalter: ADAC-Westfalen e.V.
  • Nordschleife und GP-Strecke (Kurzanbindung)
  • DMSB Reg.-Nr. 26/14

Zeitplan*

Freitag, 28. März 2014
08:30 - 14:00 Uhr VLN | Probe- und Einstellfahrt
16:00 - 18:00 Uhr MHSP | Probe- und Einstellfahrt
Samstag, 29. März 2014
08:30 - 10:00 Uhr VLN | Zeittraining
11:20 - 11:40 Uhr VLN | Startaufstellung
12:00 - 16:00 Uhr VLN | Rennen 
Marc Basseng, Frank Stippler, Laurens Vanthoor (Audi R8 LMS ultra). Foto: Jan Brucke/VLN
Marc Basseng, Frank Stippler, Laurens Vanthoor (Audi R8 LMS ultra).

Das Rennen

Souveräner Auftaktsieg für Phoenix Racing

Strahlender Sonnenschein, frühlingshafte Temperaturen, begeisterte Zuschauer rund um die Nürburgring Nordschleife und am Ende drei Marken auf dem Podium – der Saisonauftakt der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring ließ keine Wünsche offen. Am Ende des vierstündigen Rennens feierten Marc Basseng (Rosenbach), Frank Stippler (Bad Münstereifel) und Laurens Vanthoor (Belgien) im Audi R8 LMS ultra von Phoenix Racing den Sieg beim ersten von zehn Rennen 2014. Das Siegertrio hatte im Ziel 1:55,640 Minuten Vorsprung auf die zweitplatzierten Andreas Simonsen (Schweden), Jeroen Bleekemolen (Niederlande) und Lance David Arnold (Duisburg) im Mercedes-Benz SLS AMG GT3 von Black Falcon. Das Podium komplettierten Jens Klingmann (Leimen), Dominik Baumann (Österreich) und Martin Tomczyk (Kolbenmoor) mit dem BMW Z4 GT3 des BMW Sports Trophy Team Schubert.

Gesamtsieger: Laurens Vanthoor, Marc Basseng, Frank Stippler (Audi R8 LMS ultra).
Gesamtsieger: Laurens Vanthoor, Marc Basseng, Frank Stippler (Audi R8 LMS ultra).

„Das war ein Einstand nach Maß“, freute sich Basseng nach dem Rennen. Für den Audi-Piloten war es der 26. VLN-Sieg und er rückt damit auf Position zwei der Siegesstatistik vor. Auf Jürgen Alzen, Olaf Manthey und den bereits verstorbenen Ulli Richter fehlen Basseng noch zwei Erfolge, um mit 28 Siegen gleichzuziehen. Das Audi-Trio dominierte über weite Strecken das Geschehen an der Spitze des Feldes. Von der Pole-Position gestartet blieb Stippler in Führung und Vanthoor verteidigte diese in seinem Stint souverän. Eine Schrecksekunde erlebte Basseng nach einer Kollision mit einem zu überrundenden Fahrzeug. Das Team zog den finalen Boxenstopp vor, um den R8 LMS ultra einem kurzen Check zu unterziehen. Uwe Alzen (Betzdorf) und Philipp Wlazik (Gladbeck) übernahmen mit dem BMW Z4 GT3 unter der Bewerbung H&R Spezialfedern die Führung, bis ein Reifenschaden ihr Rennen vorzeitig beendete. So war der Weg für den ersten Auftaktsieg eines Audi in der Geschichte der Langstreckenmeisterschaft frei. „Es war für uns wichtig, unsere gute Form aus dem Vorjahr zu konservieren und über den Winter zu retten“, sagte Basseng. „So führen wir voller Selbstvertrauen die Vorbereitungen für das ADAC Zurich 24h-Rennen im Juni diesen Jahres fort.“

Wichtige Erkenntnisse sammelte das zweitplatzierte Black-Falcon-Team. „Unsere Pace ist noch nicht da, wo wir hinwollen“, sagte Arnold. „Aber wir haben heute im Rennen viele Ideen gesammelt, was wir am Fahrzeug verbessern können, um mit den anderen mitzuhalten. Dass wir das Rennen auf dem Podium beendet haben, ist für uns Fahrer von großer Bedeutung, denn man muss sich immer wieder neu auf die Nordschleife einschießen. Das Ergebnis motiviert uns zusätzlich.“ Auch Baumann war mit dem Rennergebnis zufrieden: „Platz drei fühlt sich gut an – das zeigt, dass Fahrer und Team einen guten Job gemacht haben. Nach der langen Winterpause war es für uns wichtig, die gesamten Abläufe wieder einzuspielen und zu automatisieren.“

Hinter dem Spitzentrio fuhren die beiden BMW Z4 GT3 des BMW Sports Trophy Team Marc VDS auf die Plätze vier und fünf. Jürgen Alzen (Betzdorf) und Dominik Schwager (München) wurden im Ford GT3 Sechste vor den beiden Aston-Martin-Debütanten Stuart Leonard und Paul Wilson (beide Großbritannien), die den Vantage V12 GT3 auf dem siebten Platz ins Ziel brachten. Den schnellsten SP7-Porsche pilotierten Georg Weiss (Monschau), Oliver Kainz (Kottenheim), Michael Jacobs (Roetgen-Rott) und Jochen Krumbach (Eschweiler) für das Wochenspiegel Team Manthey auf Position acht.

Der erste Sieg in der neuen Cup5-Klasse ging an Adrenalin Motorsport mit den Fahrern Guido Wirtz (Köln), Christopher Rink (Frankfurt) und Oleg Kvitka (Köln). Das Trio absolvierte im BMW M235i Racing während der 4-Stunden-Distanz 25 Runden auf der 24,358 Kilometer langen Kombination aus Nürburgring Kurzanbindung und Nordschleife. Von zehn gestarteten Cup-Tourenwagen kamen am Ende sieben in Wertung. „Ein tolles Bild, die neuen Autos jetzt das erste Mal im Renneinsatz auf der Nordschleife zu sehen“, sagte BMW Motorsport Direktor Jens Marquardt, der an den Eifelkurs gereist war, um die Premiere zu verfolgen. „BMW und den Nürburgring verbindet eine große Tradition und es war uns eine Herzensangelegenheit, den neuen M235i hier an den Start zu bringen.“

Der Tagessieg im Opel Astra OPC Cup ging an Jari Nuoramo, Juha Hannonen und Ralf-Peter Bonk (alle Senden). Platz zwei fuhren TV-Moderator Tim Schrick (München) und Hannu Luostarinen (Adenau) ein; das Podium komplettierten die beiden VLN-Altmeister Heinz-Otto und Jürgen Fritzsche, die sich in diesem Jahr das Cockpit mit Thorsten Wolter (Berlin) teilen. In der Renault Clio Cup-Klasse mussten sich die amtierenden Meister Dirk und Tim Groneck (beide Melle) dem Schläppi Race-Tech-Duo Holger Goedicke (Weinsberg) und Mathias Schläppi (Schweiz) geschlagen geben. Im TMG GT86 Cup feierte Leutheuser Racing&Events einen Doppelsieg. Alexander Kudras (Lohmar), Martin Tschornia (Bestwig) und Wolfgang Kudrass (Lohmar) überquerten die Ziellinie 3:11.949 Minuten vor Jutta Beisiegel (Kaiserslautern), Pawel Ledwon (Berlin) und Ralf Goral (Moers). Der Sieg in der Porsche-Cup-Klasse fuhren Adam Osieka (Bonn), Steve Jahns (Luxemburg) und Christopher Mies (Heiligenhaus) ein. Das Team GetSpeed Performance verwies damit Wolfgang Kohler (Aldingen) und Christian Menzel (Kelberg) des Team Manthey-Racing um eine Runde auf Platz zwei.

60. ADAC Westfalenfahrt
Pole-Position #5, Marc Basseng / Frank Marc / Laurens Vanthoor,
PHOENIX RACING,
Audi R8 LMS ultra,
8:11.400 Min. = 178.447 km/h
Gestartet 165
Gewertet 138
Nicht gewertet 27
Sieger #5, Marc Basseng / Frank Marc / Laurens Vanthoor,
PHOENIX RACING,
Audi R8 LMS ultra, 
3:26:36.401 Std. = 169.770 km/h
Schnellste Runde #5, Marc Basseng / Frank Marc / Laurens Vanthoor,
PHOENIX RACING,
Audi R8 LMS ultra, 
8:08.314 Min. = 179.575 km/h

Gesamtergebnis Plätze 1 bis 10

  # Kl. Team Fahrer Wagen Rnd. Gesamt Schnitt Rückst. Schn.-Rnd. Schnitt in Rnd.
1 5 SP9 PHOENIX
RACING
Marc Basseng
Frank Stippler
Laurens Vanthoor
Audi R8
LMS ultra
24 3:26:36.401 169.770   8:08.314 179.575 4
2 2 SP9 H&R
Spezialfedern
GmbH & Co.
Uwe Alzen
Philipp Wlazik
BMW Z4
GT3
24 3:27:27.568 169.072 51.167 8:10.391 178.814 19
3 3 SP9 Black
Falcon
Andreas Simonsen
Jeroen Bleekemolen
Lance David Arnold
Mercedes-
Benz SLS
AMG GT3
24 3:27:37.276 168.940 1:00.875 8:11.187 178.524 23
4 26 SP9 BMW Sports
Trophy Team
Marc VDS
Bas Leinders
Nicky Catsburg
BMW Z4
GT3
24 3:28:43.692 168.044 2:07.291 8:13.374 177.733 24
5 19 SP9 BMW Sports
Trophy Team
Schubert
Dirk Werner
Lucas Luhr
Alexander Sims
BMW Z4
GT3
24 3:29:01.815 167.801 2:25.414 8:12.749 177.958 16
6 20 SP9 BMW Sports
Trophy Team
Schubert
Jens Klingmann
Dominik Baumann
Martin Tomczyk
BMW Z4
GT3
24 3:29:06.887 167.733 2:30.486 8:14.123 177.464 23
7 25 SP9 BMW Sports
Trophy Team
Marc VDS
Jörg Müller
Marco Wittmann
BMW Z4
GT3
24 3:31:02.336 166.204 4:25.935 8:12.100 178.193 4
8 777 SP9 H&R S
pezialfedern
GmbH & Co.
Jürgen Alzen
Dominik Schwager
Ford GT3 24 3:31:08.029 166.129 4:31.628 8:12.667 177.988 8
9 32 SP9 Aston Martin
Test Centre
Stuart Leonard
Paul Wilson
Aston Martin
Vantage GT3
24 3:32:21.312 165.174 5:44.911 8:15.585 176.940 16
10 59 SP7 Wochenspiegel
Team Manthey
Georg Weiss
Oliver Kainz
Michael Jacobs
Jochen Krumbach
Porsche 911
GT3
24 3:33:11.563 164.525 6:35.162 8:22.213 174.605 14

Das vollständige Gesamtergebnis findet Ihr hier!

Newsflash-Video

Klassensieger

Kl. Gest./
Gew.
# Team Fahrer Wagen Rnd. Gesamt (Std.)
Schnitt (km/h)
Schn.-Rnd. (Min.)
Schnitt (km/h)
in Runde
CUP1 16/13 347 - Jari Nuoramo
Juha Hannonen
Ralf-Peter Bonk
Opel Astra OPC Cup 21 3:25:38.097
149.250
9:22.711
155.833
3
CUP2 7/6 101 GetSpeed Performance Adam Osieka
Steve Jans
Christopher Mies
Porsche 911 GT3 997 Cup 24 3:35:07.020
163.053
8:33.645
170.719
19
CUP3 8/7 661 Schläppi Race-Tec GmbH Holger Goedicke
Mathias Schläppi
Renault Clio Cup 21 3:26:27.177
148.659
9:25.377
155.098
10
CUP4 9/8 540 - Alexander Kudrass
Martin Tschornia
Wolfgang Kudrass
Toyota GT86 Cup 20 3:29:48.159
139.319
10:02.335
145.581
13
CUP5 10/9 666 Team Scheid-Partl Motorsport Max Partl
Jörg Weidinger
BMW 235i CUP 21 3:26:22.760
148.712
9:23.647
155.574
2
H1 1/1 629 Team Rally Top Max Langenegger Citroen Saxo VTS 19 3:22:43.094
136.979
10:19.854
141.467
3
H3 1/1 611 - Jörg Wiskirchen
Carsten Welschar
David Ackermann
BMW M3 19 3:25:49.047
134.916
9:54.088
147.602
4
H4 2/2 588 - Achim Heinrich
Peter Heinrich
BMW M1 21 3:22:10.340
151.807
8:43.889
167.380
7
SP2 1/1 370 - Ralf Wiesner
Arnold Höppe
Ford Fiesta ST CUP 17 3:13:21.191
128.496
10:48.086
135.304
3
SP2T 1/1 384 - Peter Utsch
Sebastian Lhomer
Renault Clio 19 3:21:41.917
137.671
10:02.615
145.514
5
SP3 1/1 282 - Thomas Overbeck
Cassandra Reichle
Tobias Overbeck
Renault Clio 17 3:18:29.939
125.165
10:08.477
144.112
6
SP3T 8/7 334 - Hakon Schjaerin
Atle Gulbrandsen
Kenneth Ostvold
Audi TTRS 23 3:31:48.744
158.697
8:45.958
166.722
3
SP4T 1/1 264 Pro Handicap e.V. Wolfgang Müller
Sabine Podzus
Audi TTS 18 3:12:15.367
136.831
9:54.695
147.452
11
SP5 4/3 235 Leutheuser Racing & Events Michael Hess
Torsten Krey
BMW IM Coupe 21 3:24:18.090
150.224
9:13.643
158.385
10
SP6 6/5 204 Team Prosport Performance Andreas Patzeit
Moritz Kranz
Adam Christodoulou
Porsche Cayman R 22 3:29:09.715
153.721
9:05.161
160.849
3
SP7 12/9 59 Wochenspiegel Team Manthey Georg Weiss
Oliver Kainz
Michael Jacobs
Jochen Krumbach
Porsche 911 GT3 24 3:33:11.563
164.525
8:22.213
174.605
14
SP8 4/3 135 - Uwe Kleen
Klaus Völker
Jordan Tresson
Lexus IS-F 22 3:31:02.774
152.348
8:59.639
162.495
3
SP9 20/17 5 PHOENIX RACING Marc Basseng
Frank Stippler
Laurens Vanthoor
Audi R8 LMS ultra 24 3:26:36.401
169.770
8:08.314
179.575
4
SP10 5/4 182 Team Prosport Performance Bora Bölck
Dominik Schöning
Adam Christodoulou
Porsche 911 GT3 Cup 22 3:30:25.745
152.795
8:54.116
164.176
21
V2 1/1 549 - Reiner Thomas
Manfred Schmitz
BMW 318iS 17 3:20:27.754
123.939
11:17.532
129.424
17
V3 7/6 515 Rent4Ring Racing Dale Lomas
Anthony Toll
Mazda MX5 19 3:22:02.827
137.434
10:13.553
142.920
10
V4 10/9 475 MSC Wahlscheid e.V.
im ADAC
Rolf Derscheid
Michael Flehmer
BMW 325i 20 3:23:43.666
143.474
9:50.174
148.581
6
V5 6/5 444 Adrenalin Motorsport Christian Konnerth
Niklas Steinhaus
Matthias Unger
BMW Z4 21 3:31:02.538
145.426
9:36.306
152.157
3
V6 15/12 432 - Dieter Weidenbrück
Markus Schmickler
Porsche 991 22 3:30:45.868
152.552
9:06.457
160.468
3
VD3T 1/1 566 - Thomas Hanisch
Michael Kühne
Audi A4 20 3:30:25.716
138.905
9:55.304
147.301
12
VT1 1/1 553 Lanza Motorsport Simone Barin
Roberto Barin
Mauro Simoncini
Ford Fiesta ST 16 3:20:31.660
116.611
10:51.066
134.685
16
VT2 4/3 500 - Karsten Quadder
Stefan Kniesburges
Ford Focus ST 20 3:22:48.974
144.119
9:40.116
151.157
2

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Fotos: Jan Brucke/VLN 
* Auszug aus dem Programmheft "Racing News", Zeiten können Abweichen