VLN 2. Lauf 2015 "40. DMV 4-Stunden-Rennen"

Hauptkategorie: NLS/VLN
  • 40. DMV 4-Stunden-Rennen
  • 2. Lauf VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring 2015
  • Veranstalter: RG Düren e.V. im DMV
  • Nordschleife und GP-Strecke (Kurzanbindung)
  • DMSB Reg.-Nr. 27/15

Zeitplan*

Samstag, 20. April 2015
08:30 Uhr Zeittraining | 90 Minuten
10:45 Uhr Pitwalk
11:20 Uhr Startaufstellung
11:40 Uhr Start Einführungsrunde
12:00 Uhr Start Rennen | 4 Stunden
16:00 Uhr Zieleinlauf
16:20 Uhr Siegerehrung | Podium
18:00 Uhr Siegerehrung | Media Center

Das Rennen

Audi Sport Team WRT feiert Premierensieg mit neuem R8

Beim zweiten Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft wurde Geschichte geschrieben: Das Audi Sport Team WRT feierte den weltweit ersten Sieg mit dem in diesem Jahr auf dem Autosalon in Genf vorgestellten Audi R8 LMS – der neusten GT3-Version des Supersportlers aus Ingolstadt. Christopher Mies (Heiligenhaus) und Nico Müller (Schweiz) überquerten nach 4:05:04,851 Stunden auf Platz eins die Ziellinie. Für das belgische Team gab es gleich doppelt Grund zur Freude, denn mit Pierre Kaffer (Schweiz) und Laurens Vanthoor (Belgien) auf Platz zwei feierte die Mannschaft einen Doppelsieg. Das Podium komplettierten Klaus Graf (Dornhan), Christian Hohenadel (Illingen), Nico Bastian (Frankfurt) und Thomas Jäger (München) im Mercedes-Benz SLS AMG GT3 von ROWE RACING. Bei wechselhaften Wetterbedingungen fuhren am Ende 139 von 180 gestarteten Teams in Wertung.

Die Nürburgring Nordschleife war am Morgen noch Neuland für DTM-Fahrer Nico Müller, doch bei seinem ersten Rennen sicherte er sich auf Anhieb den Sieg. Damit tritt der Schweizer in einen exklusiven Kreis ein, denn nur wenigen Fahrern vor ihm gelang dieses Kunststück. Einer von Müllers Vorgängern: Bernd Schneider. 1990 triumphierte auch er bei seinem ersten VLN-Einsatz auf Anhieb. Später erarbeitete er sich als Rekordsieger und -champion den Titel ‚Mr. DTM’. „Ich bin sehr zufrieden“, sagte Müller. „Nach Pech im Qualifying aufgrund des Wetters konnten wir uns im Rennen gut nach vorne arbeiten.“ Teamgefährte Mies ergänzte: „Unsere Taktik war perfekt und wir hatten bei abwechselnd regennasser und abtrocknender Strecke fast immer zum richtigen Zeitpunkt die richtigen Reifen aufgezogen. So war es uns möglich, von Startplatz 14 aus an die Spitze zu fahren.“ Das Duo im Schwesterfahrzeug klagte über einen Reifenschaden im Rennen. „Wir haben dadurch viel Zeit verloren“, sagte Kaffer. „Alles in allem ein gutes Ergebnis, denn das Wichtigste war drei Wochen vor dem 24h-Rennen auf dem Nürburgring, den Wagen heile ins Ziel zu bringen.“ Zufrieden mit Platz drei war auch Nico Bastian, denn ROWE RACING konzentrierte sich ebenfalls auf die Vorbereitung zum Langstreckenklassiker. „Wir waren das einzige Team, das heute bereits vier Fahrer auf einem Auto eingesetzt hat“, sagte er. „Das ist besonders bei feuchter Strecke ein großer Nachteil, denn wir haben nach einem zusätzlichen Boxenstopp einmal mehr einen neuen Fahrer im Auto, der sich in seiner ersten Runde zunächst auf die Bedingungen auf der Nordschleife einstellen muss.“

Im Zeittraining hatte Bentley Motorsport das Zepter noch in der Hand. Nordschleifen-Routinier Lance David Arnold (Duisburg) sicherte dem britischen Traditionsrennstall die erste Pole-Position in der Langstreckenmeisterschaft. Zusammen mit Christian Menzel (Kelberg) und Guy Smith (Großbritannien) fuhr das Trio im Continental GT3 im Rennen auf Platz vier. Auf den Positionen fünf und sechs wurden die beiden BMW Z4 GT3 des BMW Sports Trophy Team Marc VDS gewertet. Den schnellsten Porsche brachte das Wochenspiegel Team Manthey auf Rang sieben ins Ziel, gefolgt von dem Black Falcon SLS AMG GT3. Am Steuer des Flügeltürers: Bernd Schneider, Tim Scheerbarth (Dormagen) und Adam Christodoulou (Großbritannien).

Ein Parforceritt gelang den drei Norwegern Hakon Schjaerin, Atle Gulbrandsen und Kenneth Ostvold. Das Trio fuhr im frontgetriebenen Audi TTRS 2.0 bis in die Spitzengruppe vor und beendete das Rennen – mit einem deutlich leistungsschwächeren Fahrzeug als die GT3-Boliden und Cup-Porsche – auf dem 15. Rang. Dass sie mit dieser kleinen Sensation am Ende auch in ihrer Klasse bei den VLN-Specials bis 2.000 ccm Hubraum mit Turbo (SP3T) die Nase vorne hatten – Ehrensache.

In der Klasse Cup 1 (Opel Astra OPC Cup) setzten sich die beiden Altmeister Heinz-Otto und Jürgen Fritzsche (beide Hückeswagen) zusammen mit Hannu Luostarinen (Finnland) durch. Den Sieg im TMG GT86 Cup holten sich Arne Hoffmeister (Niederdorfelden) und Fabian Wrabetz (Bad Soden) für das Team Dörr Motorsport und im BMW M235i Racing Cup triumphierten Jörg Weidinger (Schaftlach), Michael Schrey (Wallenhorst) und Uwe Ebertz (Sinn-Fleisbach). Das Trio ist für das Team Scheid-Honert Motorsport am Start.

Weil sie beim ersten gewerteten Rennen des Jahres in der am stärksten besetzten Klasse (SP9, GT3-Fahrzeuge) unterwegs waren, sind Müller und Mies auch die ersten Tabellenführer in der Saison 2015. Gemäß des bewährten Punktesystems der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring, erhält das Team die meisten Punkte, das die meisten Gegner in der Klasse hinter sich lässt.

Gesamtergebnis Plätze 1 bis 10

  # Kl. Team Fahrer Wagen Rnd. Gesamt Schnitt Rückst. Schn.-Rnd. Schnitt in Rnd.
1 10 SP9 AUDI SPORT
TEAM WRT
Christopher Mies
Nico Müller
Audi R8
LMS
26 4:05:04.851 155.045   8:16.699 176.543 9
2 37 SP9 AUDI SPORT
TEAM WRT
Pierre Kaffer
Laurens Vanthoor
Audi R8
LMS
26 4:06:32.086 154.130 1:27.235 8:19.061 175.708 4
3 7 SP9 ROWE
RACING
Klaus Graf
Christian Hohenadel
Nico Bastian
Thomas Jäger
Mercedes-
Benz SLS
AMG GT3
26 4:07:50.612 153.316 2:45.761 8:16.215 176.715 12
4 28 SP9 Bentley
Motorsport
Lance David Arnold
Christian Menzel
Guy Smith
Bentley
Continental
GT3
26 4:09:38.850 152.209 4:33.999 8:18.380 175.948 12
5 25 SP9 - Maxime Martin
Markus Palttala
Richard Westbrook
Lucas Luhr
BMW Z4
GT3
26 4:11:17.166 151.216 6:12.315 8:27.614 172.747 5
6 26 SP9 - Jorg Müller
Augusto Farfus
Dirk Adorf
BMW Z4
GT3
26 4:14:27.839 149.328 9:22.988 8:26.954 172.972 9
7 154 SP
PRO
Wochenspiegel
Team Manthey
Georg Weiss
Oliver Kainz
Jochen Krumbach
Richard Lietz
Porsche 911
GT3 RSR
26 4:14:43.707 149.173 9:38.856 8:27.541 172.772 9
8 3 SP9 BLACK
FALCON
Bernd Schneider
Tim Scheerbarth
Adam Christodoulou
Mercedes-
Benz SLS
AMG GT3
26 4:14:55.292 149.060 9:50.441 8:24.766 173.722 9
9 113 CUP2 Team
Flying Horse
Harald Hennes
Thomas Gerling
Thomas Kappeler
Kai Riemer
Porsche 997
CUP
25 4:08:18.352 147.145 1 Runde 8:38.178 169.225 9
10 11 SP9 Audi race
experience
Marchy Lee
Franky Cheng
Shaun Thong
Audi R8
LMS ultra
25 4:10:53.444 145.629 1 Runde 8:30.489 171.774 9

Das vollständige Gesamtergebnis findet Ihr hier!

  • Pole-Position: #28, Lance David Arnold / Christian Menzel / Guy Smith, Bentley Motorsport, Bentley Continental GT3, 8:18.892 Min. = 175.767 km/h
  • Gestartet: 180
  • Gewertet: 138
  • Nicht gewertet: 42
  • Sieger: #10, Christopher Mies / Nico Müller, AUDI SPORT TEAM WRT, Audi R8 LMS, 4:05:04.851 Std. = 155.045 hm/h
  • Schnellste Runde: #5, Marcel Fässler / Christopher Haase / Frank Stippler, Audi Sport Team Phoenix, Audi R8 LMS ultra, 8:13.413 Min. = 177.719 km/h in Rnd. 9

Newsflash-Video

Klassensieger

Kl. Gest./
Gew.
# Team Fahrer Wagen Rnd. Gesamt (Std.)
Schnitt (km/h)
Schn.-Rnd. (Min.)
Schnitt (km/h)
in Runde
CUP1 12/9 353 - Hannu Luostarinen
Jürgen Fritzsche
Heinz-Otto Fritzsche
Opel Astra OPC Cup 23 4:05:59.869
136.644
9:27.623
154.484
8
CUP2 5/4 113 Team Flying Horse Harald Hennes
Thomas Gerling
Thomas Kappeler
Kai Riemer
Porsche 997 CUP 25 4:08:18.352
147.145
8:38.178
169.225
9
CUP4 6/6 534 Dörr Motorsport GmbH Arne Hoffmeister
Fabian Wrabetz
Toyota GT 86 Cup 22 4:10:28.480
128.367
9:50.354
148.536
4
CUP5 19/14 666 Team Scheid –
Honert Motorsport
Jörg Weidinger
Michael Schrey
Uwe Ebertz
BMW M235i Racing CUP 23 4:00:42.925
139.642
9:13.448
158.441
8
H1 1/1 629 Team Rallye Top Max Langenegger Citroen Saxo VTS 20 4:05:08.570
119.235
10:32.926
138.545
6
H4 3/2 595 - Ralf H. Weiner
Wolfgang Kaufmann
Porsche 996 23 4:05:43.598
136.794
9:01.665
161.888
8
SP2T 2/2 384 - Peter Utsch
Karl Raab
Renault Clio 22 4:07:18.757
130.008
9:54.563
147.484
7
SP3 14/12 285 RAVENOL TEAM Tim Groneck
Dirk Groneck
Renault Clio 22 3:59:55.172
134.014
9:36.939
151.990
8
SP3T 9/7 334 - Hakon Schjaerin
Atle Gulbrandsen
Kenneth Ostvold
Audi TTRS 2.0 25 4:12:56.758
144.446
8:53.752
164.288
8
SP5 2/2 230 - Detlef Langels BMW Z4 E86 Coupe 20 4:13:32.146
115.288
10:55.292
133.816
5
SP6 8/5 198 - Uwe Krumscheid
Stefan Manheller
BMW M3 E46 23 4:15:16.993
131.674
9:16.704
157.514
8
SP7 18/14 56 BLACK FALCON
Team TMD Friction
'Gerwin'
Manuel Metzger
Philipp Eng
Porsche 911 GT3 Cup 25 4:11:48.274
145.101
8:25.573
173.444
9
SP8 9/8 148 - Maximillian Hackländer
Pierre Humbert
Audi R8 25 4:13:54.686
143.897
8:43.638
167.461
8
SP9 24/13 10 AUDI SPORT
TEAM WRT
Christopher Mies
Nico Müller
Audi R8 LMS 26 4:05:04.851
155.045
8:16.699
176.543
9
SP10 5/5 188 Team Mathol
Racing e.V.
Norbert Bermes
Wolfgang Weber
Hendrik Still
Aston Martin Vantage V8 GT4 24 4:14:07.698
138.023
9:19.619
156.694
5
SPPRO 2/2 154 Wochenspiegel
Team Manthey
Georg Weiss
Oliver Kainz
Jochen Krumbach
Richard Lietz
Porsche 911 GT3 RSR 26 4:14:43.707
149.173
8:27.541
172.772
9
V2 2/2 549 - Reiner Thomas
Manfred Schmitz
BMW 318is 19 4:04:44.485
113.459
11:20.827
128.797
7
V3 6/4 519 Bonk Motorsport Joachim Nett
Jürgen Nett
Peugeot 306 S16 21 4:05:27.265
125.038
10:41.158
136.766
3
V4 13/12 478 Team Schirmer Stefan van Campenhoudt BMW 325i 22 4:02:03.378
132.831
10:00.965
145.913
7
V5 6/5 444 Pixum
Team Adrenalin Motorsport
Christian Büllesbach
Timo Hilgert
Andreas Schettler
BMW Z4 22 4:07:25.015
129.953
9:49.723
148.695
7
V6 9/6 435 Team Mathol
Racing e.V.
Claudius Karch
Ivan Jacoma
Porsche Cayman S 23 4:07:57.049
135.567
9:09.380
159.614
3
VT2 4/3 505 - Robin Strycek
Volker Strycek
Opel Astra OPC 21 4:05:23.816
125.067
10:10.035
143.744
12

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* Auszug aus dem Programmheft "Racing News", Zeiten können Abweichen